📽️ Tag 2 – Aufrichten & Durchatmen

Moin und schön, dass du wieder da bist! 💙

Heute schauen wir uns eine Haltung an, die viele von uns unbewusst eingenommen haben und die sich im Alter verstärkt: Schulter leicht nach vorn, Kopf vorgeschoben, Brustkorb eng.

Das hat Folgen:
🔹 verspannter Nacken
🔹 das Gefühl, nie richtig durchatmen zu können
🔹 und oft fühlen wir uns kleiner als wir sind.

Die gute Nachricht:
Mit genau einer simplen Übung an der Wand können wir genau da ansetzen. Nicht mit Druck, sondern mit einer bewussten Neuausrichtung für deine Wirbelsäule, für deinen Atem und für deine Präsenz.

🔸Impuls des Tages: Wie würdest du dich bewegen, wenn dich niemand bewertet?

🔸Mini-Übung für deine Aufrichtung & deine Atmung: Diese Übung

    • öffnet deinen Brustraum und schenkt dir wieder Raum zum Atmen
    • hilft deiner Wirbelsäule, dich neu auszurichten – ganz ohne Ziehen und Zerren
    • spricht deine Tiefensensorik an, also die Rezeptoren im Körper, die Informationen über die Position, Bewegung und Spannung von Muskeln, Sehnen und Gelenken an das zentrale Nervensystem (ZNS) weiterleiten. Das verbessert u. a. dein Gleichgewicht.
    • trainiert deine Koordination und damit dein Gehirn.

Je aufrechter du stehst, desto klarer kannst du dich spüren und desto weniger musst du dich „zusammenreißen“. Dein Körper trägt dich von ganz allein.

✍🏼 Nimm dir danach einen Moment und frag dich: „Wie frei fühlt sich mein Atem jetzt an? Wie stehe ich – innerlich wie äußerlich?“

Mit diesem Schritt erzeugst du wieder eine große Wirkung. Und du bist wieder einen Tag weiter in Richtung „mehr bei dir“.

Raus aus dem Rundrücken und dem Rückzug, hin zu einer besseren Präsenz. 

Ich freu mich auf morgen mit dir! Dann geht es um Kraft und darum, wieder leichter aufzustehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Du weißt doch „Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weiter geht’s!“

Von Herzen,

Antje